Marita Spang/Marie Lacrosse

Ich wurde im Jahr 1959 in einem kleinen Ort im Hunsrück geboren und wuchs in der alten Domstadt Trier auf, in der ich bis zum Ende meines Studiums lebte. Als Tochter zweier Geschichtslehrer und umgeben von den Monumenten der ältesten Stadt Deutschlands liebe ich historische Romane seit meiner Kindheit. Schon lange trug ich mich mit dem Gedanken, selbst zu schreiben, verwarf ihn aber immer wieder. Mein anstrengender Beruf als selbstständige Unternehmensberaterin schien mir dazu keine Zeit zu lassen.

Nach einem Umweg über den Regiokrimi „Kinderjäger“, der im Jahr 2008 mit kleiner Auflage unter meinem Pseudonym Mara Blum in Trier erschien, fand ich den Kernplot zu "Hexenliebe" im Herbst 2009 während eines Spaziergangs durch das Eifelstädtchen Neuerburg. Er beruht auf einer wahren Geschichte. Ein halbes Jahr verging, dann beschloss ich, das Wagnis in Angriff zu nehmen. Anfangs als reines Hobby, das ich mir gönnte, um meine einsamen Abende im Hotel mit etwas Sinnvollem zu füllen.

Dass ich mit „Hexenliebe“ auf Anhieb nicht nur einen renommierten Verlag finden, sondern sogar den Literaturpreis Goldener HOMER gewinnen würde, hätte ich mir allerdings nie träumen lassen!

Der Preis ermutigte mich jedoch nicht dazu, weiter zu schreiben, sondern bestätigte, dass Schreiben meine eigentliche Berufung ist. Mein zweiter historischer Roman aus der Zeit der Fehden im Mittelalter erschien im November 2015 unter dem Titel "Blut und Seide". Auch er beruht weitestgehend auf historischen Tatsachen und spielt in meiner jetzigen Heimat rund um Bad Kreuznach. Dort lebe ich mit meinem Mann in einem beschaulichen Weinort. Die erwachsene Tochter ist längst aus dem Haus.

Nach „Blut und Seide“ lernte ich jedoch auch die Durststrecken kennen, die jeder Autor durchlaufen muss. Knaur entschied sich, meinen dritten Roman „Die Frauenburg“ im Dezember 2016 zunächst nur als Ebook zu veröffentlichen.

Zwischen dem Erscheinen des Buches als Print lag das ganze Jahr 2017. Aber genau dies erwies sich im Nachhinein als Segen. Denn nun hatte ich die Zeit, mich mit der „Weingut-Dilogie“ zu beschäftigen, und fand unter dem Pseudonym Marie Lacrosse mit Goldmann einen zweiten phantastischen Verlag.

Dass Goldmann aus dem „Weingut: In stürmischen Zeiten“ einen Spitzentitel machte, der dann im Juli/August 2018 auch noch dreimal auf der Spiegel-Bestseller-Liste Paperback Belletristik stand, war genauso traumhaft wie der Gewinn des HOMER im März 2015.

Parallel dazu erweist sich auch der Print der „Frauenburg“ als ebenso erfolgreich wie das Ebook.

Und das Jahr ist noch nicht zu Ende: Im November kommt „Die Rose des Herzogs“ auf den Markt, ein weiterer Knaur-Roman unter Marita Spang.

Das alles führte dazu, dass ich mich im Laufe des Jahres 2018 immer mehr aufs Schreiben verlegte und meine Tätigkeit als Beraterin jetzt stufenweise zurückfahre.

Und die nächsten Buchprojekte sind schon in Planung...