Die Rose des Herzogs: Die Buchidee

Allen meinen „Marita-Spang-Romanen“ ist eines gemeinsam:

Die Buchidee hat mich rein zufällig gefunden.

So ging es mir auch mit der Geschichte der Charlotte de Rohan, von der ich vorher noch nie etwas gehört hatte, obwohl mir der Herzog von Enghien sogar bekannt war. Die Geschichte fand ich während eines Kundenbesuchs als Beraterin im badischen Städtchen Ettenheim, wo Charlotte von Rohan ja viele Jahre lang mit ihrem Onkel, dem Kardinal Rohan aus der Halsbandaffäre, lebte. Auch die letzten Jahre ihrer Beziehung zum Herzog von Enghien brachte Charlotte überwiegend in Ettenheim zu.

Wie bei allen anderen Knaur-Romanen faszinierte mich bereits die Kerngeschichte. Dass sich darum auch eine historisch faszinierende Zeit ranken würde, nämlich die der Französischen Revolution und der nachfolgenden napoleonischen Ära, war mir von vorneherein klar und hat eher dazu geführt, dass ich mich auf die wichtigsten Ereignisse beschränken musste, als zu wenig historischen Hintergrundstoff zu finden.