Montmartre Band 2: Traum und Schicksal
Überblick über beide Bände
In der Dilogie beschreibe ich sowohl die Entwicklung der Vergnügungs- als auch der Künstlerszene in Montmartre, das noch wenige Jahrzehnte vorher ein einfaches Dorf vor den Toren der Hauptstadt war. Auch die Gegensätze von Arm und Reich in der Belle Époque werden beleuchtet, insbesondere das Schicksal der Frauen aus den verschiedenen Gesellschaftsschichten.
Worum geht es genau?
Elise Lambert und Valérie Dumas werden am selben Tag geboren. Sonst haben die beiden Mädchen nicht viel gemeinsam. Elise, Tochter einer einfachen Wäscherin, wächst in Armut auf dem Hügel von Montmartre auf. Valérie hingegen ist die Tochter eines wohlhabenden Kunsthändlers vom Boulevard de Clichy.
In einer Zeit, in der Frauen kaum Möglichkeiten haben, hegen die beiden große Träume. Valérie ist eine begnadete Malerin, die es an die Kunstakademie schafft, wo sie Toulouse-Lautrec und van Gogh kennen lernt. Elise dagegen möchte als Tänzerin in den schillernden Varietés von Montmartre berühmt werden.
Nach der Eröffnung des Moulin Rouge im Oktober 1889 steigt Elise rasch zu einem der Stars des Tanz-Ensembles auf. Doch sie bekommt es mit Intrigen ihrer ehemaligen Freundin und jetzigen Konkurrentin La Goulue zu tun, die ihr den Erfolg neidet.
Unterdessen heiratet Valérie Dumas auf Drängen ihres Vaters den konservativen Künstler Baptiste Germain. Sie findet sich nur mühsam in den engen Schranken dieser Ehe zurecht und kämpft weiter um ihre eigene Zukunft als Malerin.
Doch die beiden Frauen lassen sich bei der Verwirklichung ihrer Träume trotz aller Widrigkeiten nicht entmutigen.
Eine Leseprobe zu Band 2 finden Sie hier: